Münchner Modelabel startet mit "Alpine Ballroom"

BARABARA

Mit einem frischen Blick auf Mode made in Bayern hat Barbara Baum eine spannende Kollektion geschaffen, die Tradition und Moderne verbindet.

Das experimentierfreudige Modelabel BARABARA wurde von Barbara Baum 2021 gegründet. Es ist spezialisiert auf Schuhe, Accessoires und sorgfältig recherchierte Einzelstücke. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch eine konzeptionelle Denkweise über die traditionelle Kleidung des Alpenraums eröffnen sich ganz neue Ästhetik für den Alltag.

An Kopf und Fuss – Barabara Baum Kollektion ist erfrischend anders | Foto: Monika Schreiner

Die gebürtige Münchnerin Barbara Baum war lange als Modedesignerin in London tätig und ist nun nach über zwanzig Jahren in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, um den Blick auf traditionell inspirierte Mode lokal und international ein wenig aufzumischen. Durch die lange Zeit im Ausland hat sie sich mit verschiedenen Kulturen befasst und auch mit deren traditionellen Kunsthandwerk und ihren historischem Kostümen. Aus diesem Interesse heraus hat Barbara Baum sich nach ihrer Rückkehr der bayerischen Volkskunde gewidmet und viele Archive gewälzt. Mit diesen Eindrücken versucht sie nun die Geschichte Bayerns in ihre Entwürfe einzubetten.

„Ich möchte, dass sich das Kulturgut für nachhaltiges und internationales Design öffnen darf.“ — Barbara Baum

Die erste Kollektion von Barbara Baum heißt „Alpine Ballroom“ und ist von historischen Schnittstellen in der Geschichte Bayerns inspiriert. Sie umfasst Schuhe, Jacken, Mützen und Tops. Die Zeit der amerikanischen Besatzungszone in Bayern hat zu einer Vermischung der Kulturen geführt. Davon inspiriert ist eine College-Jacke aus Walk, Frottee und Leder entstanden, die auf der Rückseite mit einen Eichhörnchen verziert ist. Die Jacken sind Einzelanfertigungen und werden individuell hergestellt.

Das Kernstück der Kollektion sind allerdings die Schuhe. Sie werden in einem kleinen Familienbetrieb in den Marken in Italien gefertigt. Ein besonderer Augenmerk liegt auf Verwendung von chromfreiem Leder und recyceltem Sohlenmaterial. Es gibt  drei Varianten: eine geschnürte und  eine geknöpfte Stiefelette sowie einen Loafer. Ihre Form haben sie einerseits von den Escarpines, einem Schuh, der zur Zeit der französischen Revolution groß in Mode war und von Menschen im gesamten Alpenraum getragen wurde, sowie andererseits von einem historischen Boxschuh aus den 1970er Jahren. Beide historische Inspirationsquellen stehen bei BARABARA für die verbindlichen Werte:  „Freiheit, Gleichheit und Brüderlich/ Schwesterlich-keit“.  Die Schnürrstiefeletten hat Barabara Baum dem 50jährigem Jubiläum des Olympiaparks gewidmet, wo Muhammad Ali 1976 gegen Richard Dunn in ähnlichen Boots antrat.

Barbara Baum mit ihrem Jubiläumsschuh | Foto: Monika Schreiner

Desweiteren hat sich die Designerin ihren „Objet trouvé“ Designansatz zu Nutzen gemacht und sich von Formen und Mustern von Topflappen inspirieren lassen und hat daraus Mützen (Pot Holder Hats), Stirnbänder und Korsagen (Pot Holder Vests) in verschiedenen Farben entwickelt. Hergestellt werden sie in Zusammenarbeit mit dem sozialen Projekt My Oma in Handarbeit in Bayern.

Charakteristisch für die Kollektion von Barbara Baum ist, daß sie sportlich und elegant zugleich ist. Ausserdem verfügt sie immer ein gewisses Augenzwinkern, für das auch die englische Mode bekannt ist. Mit anderen Worten das Label ist altersübergreifend „schneidig“ und alltagstauglich.

Die Mode von BARABARA bekommt Ihr online und bald wird es sie auch in ausgewählten Shops zu kaufen geben. Ein Pop Up Event in München im Herbst 2022 ist schon in Planung. Und wer gerne Dinge anprobieren oder direkt kaufen will, der kann auch gerne nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Anmeldung (Email) im Studio vorbeikommen.

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