Kunst in Sendling geht zurück auf die Initiative von Ulrike Schüler, die davor in London gelebt hatte und dort die Vorzüge der Vernetzung der KünstlerInnen im eigenen Viertel kennengelernt hatte. Diese Idee hat sie nach München mitgebracht und ist 2002 auf die Suche nach Mitstreiterinnen in Sendling gegangen.
Neben der Vernetzung untereinander war schnell klar, dass man die Ateliers auch nach außen hin sichtbar machen will. Zusammen mit den Malerinnen Anna Kiiskinen und Marion Kropp und sowie weiteren KünstlerInnen traf sich Ulrike Schüler einmal im Monat im Wirtshaus Pschorrkrug, um gemeinsam die Offenen Ateliers in Sendling zu planen. 2015 wurde aus dem Zusammenschluss der Verein Kunst in Sendling e.V.
Die Zahl der Teilnehmerinnen hat sich seit Beginn mehr als verdoppelt. So wurden im Laufe der Jahre auch andere Orte im Viertel miteinbezogen, so dass sich die Ausstellungen nun nicht mehr ausschließlich auf die Ateliers beschränken. Folgende KünstlerInnen haben u.a. bereits teilgenommen: schoe-nedinge & [zeugl, Manuela Müller, ringmacherin kiki xander, Martin Liebl, Bjarne Geiges, Nicole Chahrokh, Christopher Lewis, uvm. Die Bandbreite geht von Schmuck über Malerei hin bis zu Digitalem.
Die nächsten Offenen Ateliers von Kunst in Sendling finden vom 12. bis 15. Oktober 2025 statt.