Am „Tag der Archive“ öffnen im Turnus von zwei Jahren unterschiedliche Institutionen ihre Sammlungen. Hierbei können die Besucher*innen nicht nur die Räumlichkeiten besichtigen, sondern parallel Ausstellungen besuchen oder an Führungen oder andere Veranstaltungen teilnehmen.
Organisiert wird der „Tag der Archive“ seit 2001 von dem „Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.“. Ähnlich wie beim „Tag des offenen Denkmals“ bietet er für unterschiedlicher Einrichtungen die Gelegenheit, ihre die Bestände einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit ihrer Arbeit wollen sie zeigen, dass die Vergangenheit ein wichtiger Aspekt ist, die Gegenwart zu verstehen.
Denn Archivar*innen verwalten nicht nur Kulturgut, sondern schaffen es mit ihrer Arbeit, neue Verbindungen herzustellen, zum Beispiel indem sie Zusammenhänge in verschiedenen historischen Dokumenten aufspüren.
Seit 2006 steht der „Tag der Archive“ jedes Mal unter einem anderem Motto. 2026 ist es „Alte Heimat – neue Heimat“. Dabei werden unterschiedliche Migrationsgeschichten beleuchtet.
Der „Tag der Archive“ findet deutschlandweit am 7. und 8. März 2026 statt.
Die Teilnehmer in München sind unter anderem Archiv Geiger, das Haus der Kunst, die Monacensia, Theatermuseum ….