Genau vor fünf Jahren war ich zum ersten Mal im wunderbaren Hotel Kranzbach. Es war meine erster Hotelaufenthalt als Bloggerin. Seitdem hat sich viel getan. Nicht nur im Kranzbach, sondern auch bei uns auf dem Blog. Wir sind größer geworden, haben Awards gewonnen, saßen in diversen Jurys und haben uns schrittweise professionalisiert. Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt, die wir auch gerne weitergeben. Deshalb haben uns auch besonders gefreut, als wir Ende letzten Jahres gefragt wurden, ob wir nicht einen Fotoworkshop für Lifestyle- und Travelblogger zum Thema Perspektivenwechsel im Kranzbach halten wollen.

Perspektivenwechsel
Das Thema Perspektivenwechsel war eine Anregung von Catharina Niggemeyer und hat mich von Anfang an begeistert. Wir haben sofort zugesagt und uns viele Gedanken gemacht, was wir hierzu vorbereiten können. Für mich war es der erste Workshop, den ich geleitet habe und dann gleich über zwei Tage. Schließlich haben wir uns neben dem Thema Technik und Knowhow dafür entschieden, auch auf die Motivgeschichte und aktuelle Trends einzugehen. Und viel Zeit zum Fotografieren haben wir natürlich auch eingeplant. Ziel des Workshops war es eingefahrene Herangehensweisen zu überdenken, sich auszuprobieren und neue Sichtweisen zu eröffnen.


Das Kranzbach – ein ganz besonderer Ort
Bei der Ankunft im Kranzbach gab es gleich eine Überraschung. Ich wußte zwar, daß das Kranzbach umgestaltet wurde, aber die Veränderungen waren größer, als ich erwartet hatte. Und ich kann nur sagen, es ist noch schöner geworden. Ich war vorher schon ganz verliebt in die wunderbare Stimmung im Kranzbach, nun bin ich es noch ein Stück mehr. Die englische Innenarchitektin Ilse Crawford hat im Zuge der Umgestaltung den Eingangsbereich verlegt, so daß man das Haus wieder durch die Mittelhalle betritt.eDie Räume rund um die Empfangshalle wurden auch alle neu gestaltet. Es gibt es einen Dartroom, einen Raum für Brettspiele, zwei Kaminzimmer und eine fantastische Bar mit einem aufmerksamen Service, der auch am nächsten Tag noch weiß, welche Vorlieben die Gäste pflegen. Neben dem neugestalteten Räumen gibt auch eine neue Attraktion im Wellnessbereich: einen japanischen Onzen Pool.


Waldbaden – Die heilende Kraft der Natur
Am zweiten Tag haben wir einen Spaziergang in die fantastische Umgebung des Hotel unternommen. Die Lage des Kranzbach und der Ausblick von dort ist wirklich einzigartig: Wald, Buckelwiesen, Berge. Ideale Voraussetzungen für eine Auszeit. Man sagt, es sind dort schon ganze Romane entstanden. Ruhe fördert die Kreativität. Neue Ideen und neue Blickwinkel entstehen.

Einen neuen Trend haben wir bei unserem kleinen Ausflug auch noch kenengelernt: das Waldbaden. Das kommt aus Japan und Forscher dort haben herausgefunden, dass der Aufenthalt im Grünen entscheundigend wirkt. Ein rauschender Bach, das Geräusch der Wipfel im Wind. Der Geist wird auf angenehme Weise beschäftigt. Zudem fördert die reine Luft einen besseren Schlaf und das Immunsystem wird dadurch zusätzlich gestärkt.

Die Vorbereitung und Durchführung des Workshops hat uns großen Spaß gemacht. Insbesondere für mich war es ein Perspektivenwechsel in zweierlei Hinsicht. Nicht nur, dass ich nach anderen Motiven Ausschau gehalten habe, sondern für mich war es ein Sprung von der ehemaligen Teilnehmerseite auf die Dozentenseite. Eine großartige Erfahrung. Vielen Dank an das Kranzbach für die Einladung und allen Teilnehmern fürs Mitmachen!

PS: Für alle, die nun Lust bekommen haben, auch ins Kranzbach zu fahren und einen Workshop zu besuchen. Neben Yoga im Meditationshaus, Qi Gong, Pilates und gibt es sogar einen Alphornworkshop im Angebot. Alles zu viel? Dann laßt einfach Eure Seele baumeln und Euch kulinarisch verwöhnen!