Sommer schmeckt am besten draußen

Die schönsten Picknickplätze in München

Decke raus, Korb packen: Wir zeigen die schönsten Picknickplätze in München – von der Isar bis zum Olympiaberg, mit Geheimtipps, einer praktischen Checkliste und Rezeptideen für den Ausflug ins Grüne.
Werbung / Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Knuspr

Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen, drängen die Menschen nach draußen. München gilt nicht umsonst als nördlichste Stadt Italiens – hier spielt sich das Leben bei gutem Wetter in Cafés, Biergärten, Parks und auf Picknickdecken ab. Die Stadt verbindet Gemütlichkeit und Genuss, traditionelle Küche und Zutaten aus der Region. Mit Einkäufen von Knuspr.de, dem Online-Supermarkt und Hofladen, haben wir einen Picknickkorb gepackt und die schönsten Picknickplätze in München für euch erkundet.

Englische Garten — Der vielfältige Klassiker

Der Englische Garten gehört zu den beliebtesten Picknickorten in München – und das zu Recht. Die Wiesen rund um den Monopteros haben sich in den letzten Jahren allerdings zum Treffpunkt für Sport und Partys entwickelt, was die Ruhe dort merklich beeinträchtigt. Wer es entspannter mag, weicht in den nördlichen Teil aus: Hier sorgt ein alter, dichter Baumbestand für schattige Plätze, und die Wiesen sind deutlich weniger frequentiert.

Isar — nah am Wasser

Auch die Isar eignet sich zum Picknicken – im Sommer besonders am Abend, wenn die Temperaturen wieder angenehm sind. In der Innenstadt, wo das Grillen verboten ist, ist das Isarufer eine der wenigen Möglichkeiten, draußen zu essen und gleichzeitig Füße ins Wasser zu halten. Wer an der Reichenbachbrücke Platz nimmt, hat zudem einen schönen Blick auf die Kirche St. Maximilian. Mobile Toiletten sind vor Ort vorhanden.

Maximiliansanlagen — der Geheimtipp

Die Maximiliansanlagen in Bogenhausen am östlichen Isarhochufer sind ein ruhiger und zentrumsnah gelegener Picknickort, der oft übersehen wird. Alter Baumbestand und gepflegte Wiesen laden dazu ein, die Decke auf dem gemähten Rasen auszubreiten – ungemähte Flächen sollten dabei gemieden werden. Angelegt wurde der Park Mitte des 19. Jahrhunderts vom Hofgärtner Carl von Effner. Ganz in der Nähe befindet sich der Friedensengel, der sich auf dem Nachhauseweg für einen kurzen Stopp und einen Blick auf den Sonnenuntergang über der Stadt anbietet.

Rosengarten — Picknick zwischen duftenden Blumen

Der Rosengarten in Untergiesing ist ein ruhiger Picknickplatz, der sich tagsüber besonders gut eignet. Das Gelände gehörte einst zur Städtischen Baumschule und wurde in den 1950er Jahren in einen Rosengarten umgewandelt. Heute bietet er schattige Liegewiesen, einen kleinen Bachlauf und – wenn die Rosen blühen – eine ungewöhnliche Kulisse für eine Pause im Grünen. Der Eintritt ist frei, das Gelände schließt um 21 Uhr.

Luitpoldpark — Der majestätische Park

Viele kennen den Luitpoldpark vielleicht nur über den Biergarten am Bamberger Haus. Der Park hat jedoch einen alten und sehr vielfältigen Baumbestand, darunter Linden, Mamutbäume, Gingkobäume. Die MVHS bietet Bestimmungskurse an. Eine Initiative hat sogar Obstbäume für die Zukunft vorgeschlagen. Der Luitpoldhügel prägt den Park. Angelegt wurde er im Jahr 1911 anlässlich des 90. Geburtstages von Prinzregent Luitpold von Bayern. Die großzügigen Wiesen eigenen sich hervorragend zum Picknicken. Im Park gibt es auch einen Trinkbrunnen, der dem Pumuckl gewidmet ist.

Westpark — Auf den Spuren der Gartenschau 

Der Westpark, wie wir ihn heute kennen, entstand im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenausstellung 1983. Schon im Vorfeld wurden rund 6.000 Bäume gepflanzt, von denen viele bis heute erhalten sind. Der Park ist in zwei Teile gegliedert und bietet eine ungewöhnliche Vielfalt: Rosengarten, nepalesische Pagode, Amphitheater und sogar ein Bauernhof befinden sich auf dem Gelände. An ausgewiesenen Plätzen ist das Grillen erlaubt – ein seltenes Privileg in München. Besonders beliebt ist der Westsee, der zum Verweilen einlädt. Ein vielseitiges Setting also für ein Picknick im Grünen. Öffentliche Toiletten sind auf dem Gelände vorhanden.

Königsplatz — Stimmungsvolle Umgebung

Der Königsplatz wird von drei Bauten geprägt: Antikensammlung, Propyläen und Glyptothek. Sie sind es, die München den Beinamen „Isar-Athen“ eingebracht haben. Gerade am Abend ist der Platz besonders stimmungsvoll, wenn der Verkehr nachlässt und die Fassaden im letzten Tageslicht leuchten. Die Bänke seitlich der Glyptothek sind dann schnell belegt. Im Sommer finden regelmäßig Veranstaltungen auf dem Platz statt, weshalb der Zugang nicht immer garantiert ist – ein Blick auf den Veranstaltungskalender lohnt sich vorab.

Olympiapark — Picknicken mit Musik

Der Olympiapark ist für die Olympischen Spielen 1972 angelegt worden und danach der Öffentlichkeit übergeben worden. Auf dem Gelände gibt es mehrere schöne Picknickspots – etwa in Richtung Ackermannbogen –, doch der Olympiaberg ist der Bekannteste. Regelmäßig versammeln sich hier Menschen, um bei ausverkauften Konzerten in der Olympiahalle gratis mitzuhören. Besonders eindrucksvoll war das beim Taylor-Swift-Konzert 2024, als der Hang von oben bis unten komplett besetzt war. Aber auch abseits von Großereignissen lohnt sich der Aufstieg. Ein ruhiger Geheimtipp ist der kleine Hügel in der Nähe der Schwimmhalle.

Hirschgarten — Der Tierische

Der Hirschgarten nahe dem Nymphenburger Schloss wurde 1780 von Kurfürst Karl Theodor ursprünglich als Jagdrevier für den Adel angelegt – und schon bald der Allgemeinheit geöffnet. Heute ist er vor allem für den Biergarten bekannt, der mit rund 8.000 Sitzplätzen als einer der größten der Welt gilt. Weniger bekannt ist das angrenzende Gehege mit Damwild und Muffelwild, das dem Park seinen Namen gibt. Alte Bäume und weitläufige Wiesenflächen machen den Hirschgarten zu einem entspannten Picknickort. Wer Ruhe sucht, sollte Ende Juli einen Bogen darum machen: Dann findet das Magdalenenfest statt, das deutlich mehr Betrieb mitbringt.

Weitere gute Picknickplätze in und um München

Der Flaucher vereint Baden, Picknicken und Grillen (an ausgewiesenen Stellen) | Foto: Isarblog

Darüber hinaus gibt es noch weitere lohnende Picknickplätze in München: der Pasinger Stadtpark, der Weißenseepark, der Ostpark oder die Wiese vor der Alten Pinakothek sind allesamt eine Entdeckung wert. Wer es lieber ans Wasser zieht, findet in und um München zahlreiche Seen – etwa den Lußsee oder den Hinterbrühler See –, die sich ebenfalls hervorragend für ein Picknick eignen.

Picknick Check-Liste 

Ein gutes Picknick scheitert selten am Essen, öfter an den Kleinigkeiten – dem fehlenden Korkenzieher, der vergessenen Serviette oder der Sonnencreme, die zu Hause geblieben ist. Wer gut vorbereitet aufbricht, kann die Zeit in der Natur entspannt genießen, ohne zwischendurch zurück nach Hause zu müssen. Diese Checkliste hilft, nichts Wichtiges zu vergessen.

  • Decke oder Sitzmatte
  • Besteck & Geschirr
  • Messer und kleines Schneidebrett
  • kleine Gläser für Saucen
  • kleine Tücher oder Servietten
  • Korkenzieher & Flaschenöffner
  • Mückenspray
  • Sonnencreme
  • Feuchttücher & Müllbeutel
  • regionale und hochwertige Produkte wie Obst und Gemüse ( zum Beispiel über Knuspr)

Gut zu wissen

An einigen Stellen in München ist das Picknicken nicht erlaubt oder zumindest unerwünscht – etwa rund um Schloss Blutenburg oder im Schlosspark Nymphenburg, wo die historischen Gartenanlagen geschützt werden. Wer dort picknickt, riskiert einen Platzverweis. Wichtig ist außerdem: Picknicken ist nicht dasselbe wie Grillen. Offenes Feuer und Grills sind in München nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt, etwa am Flaucher oder im Ostpark. Wer sich nicht sicher ist, sollte vorab die jeweilige Parkordnung prüfen.

Picknick Food – Was kommt auf die Decke?

Ein gutes Picknick steht und fällt mit dem Essen. Wir haben eine Liste zusammengestellt, die von herzhaft bis süß reicht – von Münchner Klassikern wie Obazda und Wurstsalat bis zu leichten Sommersalaten und Fingerfood wie knackige Gurken. Das meiste lässt sich gut vorbereiten und problemlos in der Tasche oder im Korb verstauen.

  • Obazda mit frischen Sprossen und Brezen
  • Wurstsalat mit Schalotten, Essiggurken und Dill
  • Caesar Salad mit Spargelspitzen
  • Belegtes Sauerteigbrot mit Bergkäse
  • kalte Tortilla española mit Olivenöl
  • Käsespieße mit Weintrauben und Walnüssen
  • Brownies mit Pekannüssen und Meersalzflocken
  • Wassermelone in Spalten mit Feta und Minzblättern

Spontanes Picknick

Wer spontan picknicken möchte, ohne vorher drei Supermärkte abzuklappern, dem sei Knuspr empfohlen. Der Lieferdienst arbeitet mit vielen regionalen Partnerinnen und Partnern zusammen und liefert innerhalb von drei Stunden – praktisch, wenn die Sonne ruft und der Kühlschrank leer ist. Wer gezielt nach Picknick-geeigneten Produkten sucht, gibt einfach das Stichwort Snack ein. Besonders empfehlenswert sind die Snackgurken oder der Mini-Tomatenmix von der Gärtnerei Böck. Dazu passen Sevdas Obazda, die Hermannsdorfer Bio-Kalbfleischpflanzerl und der Kugler Grasbrunner Kartoffelsalat – den man mit den Bio-Microgreens von Minga Green’s noch aufwerten kann. Zu trinken gibt es unter anderem das First8 Kombucha aus München, Giesinger Bräu und Augustiner sowie den Eizbach Alpengrantler.

Viel Spaß bei eurem Picknick!

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