USAGI

Usagi im Glockenbachviertel bietet seit 2016 moderne japanische Izakaya-Küche. Das Restaurant kombiniert kreative Gerichte mit hochwertigen Weinen in entspannter Atmosphäre. Mittags gibt es Dirty Ramen.

Eine Izakaya ist eine traditionelle japanische Kneipe, in der Gäste in entspannter Atmosphäre kleine, vielseitige Gerichte zu Bier, Sake oder Whisky genießen. Sie ähnelt in ihrer gastronomischen Philosophie den westlichen Tapas-Bars, da die Speisen zum Teilen gedacht sind und oft in mehreren Runden bestellt werden. 2016 eröffnete Philipp Jüngling im Herzen des Glockenbachviertels das Usagi, um dieses Konzept mit einem modernen Twist nach München zu bringen. Von außen eher unscheinbar, erwartet die Gäste im Inneren ein ganz besonderes Erlebnis. Auf sehr begrenztem Raum wird in der offenen Küche gemixt, gekocht, gegrillt und flambiert. Der Gastraum verfügt über eine einzigartige Atmosphäre. Die bunten Wände bestehen aus unverputztem Ziegelmauerwerk oder sind mit japanischer Pop-Art gestaltet. Das Usagi ist ein Erlebnis für alle Sinne – hier ist jeder mittendrin statt nur dabei.

Philipp Jüngling ist ausgebildeter Koch und war unter anderem bei Holger Stromberg im Hotel Rafael (heute Mandarin Oriental) sowie in Hamburg für Tim Mälzer in der Bullerei als Betriebsleiter tätig. Er hat eine klare Vorstellung von den Gerichten im Usagi, lässt seinem Team jedoch viel Freiheit, um die kulinarische Linie des Lokals stetig weiterzuentwickeln. Authentizität ist ein wesentlicher Teil seines Konzepts, steht jedoch nicht im Vordergrund. Entscheidend ist der kreative Umgang mit hochwertigen Zutaten. So werden beispielsweise die Edamame nach Art des Hauses flambiert und mit Nussbutter verfeinert.

Buta Karameru – Schweinebauch geschmort | Foto: ISARBLOG

Die Standardkarte des Usagi enthält viele Gerichte, die sich im Laufe der Jahre zu echten Dauerbrennern entwickelt haben: Gyoza, Nasu Dengaku (Miso-Auberginen mit Shiitake-Tapenade) oder die Takoyaki-Bällchen mit Oktopus – ein Streetfood-Klassiker aus der Hafenstadt Osaka. Seit wenigen Wochen ist Martin Schaumberger für die Küche verantwortlich und hebt das Usagi auf das nächste kulinarische Level. Auf der Tageskarte finden sich Kreationen wie Label-Rouge-Lachs mit Koji, Kohlrabi & Fingerlimes oder Ike-Jime-Zander mit Erbsen und Yuzukoshō. Ike Jime ist eine aus Japan stammende Methode, bei der Fische auf besondere Weise getötet werden, um die bestmögliche Fleischqualität zu erhalten.

Die neuen Gerichte wissen vor allem die zahlreichen Stammgäste zu schätzen. Viele von ihnen arbeiten ebenfalls in der Gastronomie und kommen auch wegen der ausgezeichneten Weinkarte immer wieder gerne ins Usagi. Betriebsleiter und Sommelier Felix Kammerer hat vor dem Usagi in der Sternegastronomie gearbeitet – entsprechend hoch ist das Niveau der Weine, die man hier bekommt. Besonders stolz ist man auf die hauseigenen Editionen, wie den Sauvignon Blanc „Sauberg“ von Jürgen Trummer aus der Südsteiermark.

Von Dienstag bis Freitag ist das Usagi auch mittags geöffnet und serviert unter dem Motto DIRTY RAMEN die beliebte Nudelsuppe mit Einlagen aus Japan im Usagi-Style. Die Nudeln dafür kommen von der Nürnberger Ramenfaktur, Deutschlands erster und einziger Manufaktur für frische und regional produzierte Ramen.

USAGI

Thalkirchner Straße 16

80469

München

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