Das USHI OMAKASE am Herkomerplatz ist schon eine Besonderheit. Dort in dem modern umgebauten (Klo-)Häuschen befand sich lange Bogenhausens erste Adresse für Sushi auf Fine Dining Niveau. Nun hat der renommierte Sushimeister Shigeru Fujita, das USHI 2025 verlassen. Seitdem ist in die Küche des schicken Holzbaus ein Ramenkonzept eingezogen.


Es ist entstanden in Zusammenarbeit mit Münchens erster Adresse für die asiatische Nudeln, nämlich Monaco Ramen von Erim Kreidel. Er hat sich vor ein paar Jahren selbständig gemacht und hat seine Ramensuppe an verschiedenen Orten verkauft, bis er 2025 im Münchner Glockenbachviertel seine eigene Bar aufgemacht hat. Nun liefert er seine Ramen auch für die Suppen des seit Januar 2026 wieder eröffneten USHls. Vor Ort werden sie dann vom Team des USHIs mit speziellen Zutaten (wie Trüffel oder Wagyu) und Brühen verfeinert.
Insgesamt stehen sechs verschiedene Ramen Suppen auf der Karte. Man bestellt einfach seine Lieblingssupe, eine Individualisierung mit bestimmten Toppings ist aber (gegen Aufpreis) möglich. Für Vegetarier/Veganer*innen gibt es eine Variante mit Cashew und Pilzen. Zum Essen kann man ein Gläschen Wein bestellen oder davor, wer möchte, eine der asiatischen Vorspeisen, wie Edamame oder Gyozas.
Da die Räume klein sind, sollte man unbedingt vorher reservieren. Ein Slot umfasst zwei Stunden. Das ist ausreichend, ohne Stress seine Suppe zu genießen. Neben einigen wenigen Plätzen am Tresen, wo man ganz nah an der Zubereitung dran ist, gibt es weitere Tische im Gastraum, fast alle mit Sicht nach draußen ins Grüne. Im Sommer wird es voraussichtlich auch Sitzplätze im Freien geben.