Im Jahr 1925 übersiedelte das Bauhaus aus Weimar in die aufstrebende Stadt Dessau im damaligen Freistaat Anhalt. Der Architekt Walter Gropius entwarf das Bauhausgebäude am neuen Standort. Es gilt als gebautes Manifest der Bauhaus-Ideen. In den sieben Jahren, die das Bauhaus in Dessau war, bevor es 1932 nach Berlin vertrieben wurde, hinterließ es in Dessau rund 300 Gebäude, die von der Bauhausschule entworfen wurden.

Die Feierlichkeiten zu „100 Jahre Bauhaus Dessau“ beginnen bereits im Herbst 2025 und werden 2026 fortgesetzt. Der Auftakt fand vom 05. bis 07.09.2025 statt. Das ganze Jahr werden viele Events, Feste, Konferenzen, künstlerische Aufführungen veranstaltet. Dazu gehört auch das Bauhausfest im September 2025. Das Programm für 2025 heißt „An die Substanz. 100 Jahre Dessau“.
Es beinhaltet auch einige zusätzliche Ausstellungen, wie die zweigeteilte Ausstellung „An die Substanz. Bauhaus Dessau 100“, bei der Materialien der Moderne und Gegenwart im Fokus stehen.
Das Bauhausgebäude widmet sich mit „Glas | Beton | Metall“ (28.3.2026–10.1.2027) im historischen Werkstattflügel seinen Ursprüngen. Die Weiterführung der Ausstellung mit „Algen | Schutt | CO₂“ (28.3.–27.9.2026) befindet sich im ehemaligen Kaufhaus Zeeck, einer Interimslocation, die „Architekturumbrüche“ sichtbar macht. (Adresse: Kavalierstraße 72, 06844 Dessau-Roßlau, Zugang über das Restaurant LOU).
Wer Dessau im Jubiläumsjahr besuchen möchte, findet hier einige Tipps.