Nach vier Jahren Renovierungspause und der teilweise Umgestaltung des Klosters in ein Hotel wird 2026 auch wieder der Ausstellungsbetrieb aufgenommen.
Die siebte Ausstellung des Diözesanmuseums Freising im Kloster Beuerberg geht der Frage nach, was Menschen seelisch und körperlich heilen kann. Sie lädt dazu ein, das Kloster als Ort des Schutzes, der Spiritualität und der Erinnerung neu zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen das Leben der ehemaligen Ordensschwestern und die Bedeutung klösterlicher Lebensformen für einen gelingenden, heilsamen Weg. Interviews mit den letzten Schwestern, die Beuerberg 2014 verließen, geben der Ausstellung eine persönliche Stimme. Eine zeitgenössische Installation – ein vier Meter hohes, begehbares Herz – setzt dazu einen starken, sinnlichen Akzent.

Im gesamten Erdgeschoss des Klosterkomplexes führen Kunst- und Kulturgüter aus den Sammlungen des Diözesanmuseums und des Klosters durch unterschiedliche Vorstellungen von Heilung im Christentum. Die Schau blickt auf religiöse Praktiken, prägende Figuren und die Frage, bei wem Menschen in Krankheit und Not Zuflucht suchten: in der Spätantike, in der Volksfrömmigkeit vergangener Jahrhunderte und auch während der Corona-Pandemie. Eine Ausstellung über Glauben, Fürsorge und die Suche nach Halt.
Ergänzend gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops, Konzerten (unter anderem eine Musikwoche mit dem päpstlichen Institut für Musik im Vatikan) und Spaziergängen.
Die“ Ausstellung“Seelentrost“ ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet. Eine Gastronomie sorgt für Getränke und Essen. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.