Das CafédotKom liegt ein wenig versteckt in einem Hinterhof in der Nähe des Königsplatzes. Das macht es zu einem Geheimtipp und zu einem Ort, an dem man in Ruhe im Innenhof sitzen kann. Vincent Fricke hat das Café 2024 übernommen und ist damit in seinem eigenen Café angekommen, nachdem er zuvor viele Popup-Dinner veranstaltet hat. Dabei ging es vor allem darum, den Gästen den Nose-to-Tail-Gedanken näherzubringen – also die Idee, nicht nur die Filetstücke eines Tieres zu verwerten, sondern es als Ganzes zu nutzen, wie es früher selbstverständlich war. Im CafédotKom steht jedoch nicht Fleisch im Vordergrund, sondern nachhaltige Landwirtschaft – sprich: regionale und biologische Lebensmittel.

Das CafédotKom ist vor allem ein Tagescafé, in dem man gut frühstücken und zu Mittag essen kann. Auf der Frühstückskarte stehen Bio-Bagels, wahlweise mit Leberkäs, Spinat und Pinienkernen, Feta und Oliven oder Miso-Karotten. Mittags gibt es immer zwei Gerichte zur Auswahl, zum Beispiel ein vegetarisches Curry oder Köfte – beides in Bio-Qualität. Die Räumlichkeiten eignen sich auch perfekt für kleine Feiern, denn Catering ist Teil des Konzepts.
Das Café ist modern eingerichtet – der Einfluss der Designoffices, die sich ebenfalls dort befinden, ist spürbar. In einer Ecke steht ein Schallplattenspieler mit der Plattensammlung des Hausherrn. Etwa einmal im Monat ziehen neue Kunstwerke in die Räume ein: Local Heroes bespielen das Café mit unterschiedlichen Projekten – von Fotografien bis hin zu Gemälden. Das sorgt für Abwechslung und bringt Leben ins Café. Die Ausstellungen sind durchschnittlich sechs Wochen lang zu sehen.

Eventreihe „No Meat – No Future“
Im Februar 2025 findet außerdem ein Popup-Event mit dem Thema “No Meat – No Future” statt – und zwar am 24., 25., 26. und 27. Februar. Serviert wird ein sechsgängiges Menü mit Huhn, Rind, Wild und Fisch. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Die Kosten betragen 65 Euro, mit Getränken 95 Euro.